Wer arbeitet mit
Vorsitzender

PD Dr. med. Bert Theodor te Wildt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, leitet als Oberarzt die Poliklinik der Abteilung für Klinische Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Seit Ende des Medizinstudiums an der Universität Witten/Herdecke beschäftigt er sich insbesondere mit den psychischen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Medien. Für wissenschaftliche Arbeiten erhielt er den Preis der Stiftung Lebensnerv und den Wilhelm Bitter Preis. Aktuelle Forschungsprojekte untersuchen die klinischen Implikationen von Medienabhängigkeit und die Wirkung von Gewaltdarstellungen auf die Empathiefähigkeit.
Stellvertreterin

Dorothee Mücken, geb. 1979, hat das Studium der Rehabilitationspsychologie an der Hochschule Magdeburg- Stendal 2005 abgeschlossen und arbeitete daraufhin zunächst in einer stationären Suchttherapieeinrichtung. Berufsbegleitend absolvierte sie den postgraduierten Masterstudiengang Suchthilfe mit integrierter verhaltenstherapeutisch orientierter Suchttherapeutenausbildung (VDR) an der Katholischen Hochschule Köln. In der Zeit von Oktober 2007 bis September 2010 leitete sie das Präventionsprojekt Online-Sucht an der Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln e.V. und führte in diesem Rahmen Informationsveranstaltungen, Elternseminare und Fortbildungen zur Prävention von Online-Sucht durch. Von Oktober 2010 bis November 2011 leitete sie das Bundemodellprojekt ESCapade- Familienorientiertes Interventionprogamm bei Computersucht der Drogenhilfe Köln Projekt gGmbH.
Schriftführer

Dr. Florian Rehbein, geb. 1977 in Berlin. 1998 - 2004 Studium der Psychologie in Bremen. 2004 Diplom in Psychologie. Seit 2005 zunächst Promotionsstipendiat und dann wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Mediennutzung und Schulleistung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN). 2010 Promotion am Institut für Psychologie der Universität Hildesheim (summa cum laude). Titel der Dissertation: "Mediengewalt und Kognition - Eine experimentelle Untersuchung der Wirkungen gewalthaltiger Bildschirmmedien auf Gedächtnis- und Konzentrationsleistung am Beispiel der Computerspielnutzung". Im Rahmen seiner Habilitation untersucht er die klinisch-psychologische Bedeutung exzessiver Mediennutzung und Computerspielabhängigkeit.
Kassenwartin

Magdalena Plöger-Werner, geb. 1986, hat 2009 das Studium der Sozialpädagogik/ Sozialarbeit an der Leuphana Universität Lüneburg abgeschlossen und wird 2011 den im Anschluss begonnenen Master „Educational Sciences“ beenden. Im Rahmen ihrer Master-Arbeit untersucht sie Konstruktionsmerkmale von Onlinespielen hinsichtlich ihres Abhängigkeitspotentials. Bereits während ihres Bachelor-Studiums arbeitete sie bei der Stiftung Medien- und Onlinesucht in Lüneburg. Hier leitete sie bis August 2010 das Präventionsprojekt „Medienkompetenz für Mädchen“ und ist darüber hinaus im Team der Konzeptentwicklung tätig. Zudem leitet sie die wissenschaftliche Evaluation der Präventionsprojekte der Stiftung.
Kontakt
Per E-Mail magdalena.ploeger-werner@stiftung-medienundonlinesucht.de
Telefonisch
T 04131/ 8544783
Beisitzer

Der in Bonn geborene Diplom-Sozialpädagoge Jannis Wlachojiannis, Jahrgang 1981, absolvierte an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB) in Berlin sein Studium der Sozialen Arbeit. Schon während seines Studiums arbeitete er im Café Beispiellos des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V. und ist seit 2006 Projektleiter von Lost in Space, einer Beratungeinrichtung für Computerspiel- und Internetsüchtige und deren Angehörige. Dort leitet er eine Gesprächsgruppe für Betroffene und führt regelmäßig Fortbildungen und Workshops zum Thema Computerspiel- und Internetsucht für Lehrer, Beratungsstellen, Eltern und andere Interessierte durch. Jannis Wlachojiannis ist Beirat des Vorstands des Fachverbands Medienabhängigkeit.
Beisitzerin

Annette Teske, Diplom-Psychologin, geb. 1976 in Mülheim/Ruhr, wohnhaft in Iserlohn,
2004-2006 in der Poliklinik Schelfstadt in Schwerin als Psychologin im Bereich Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol-, Medikamenten-, Drogenabhängigkeit und Glücksspielsucht) tätig. 2006-2009 bei der Ev. Suchtkrankenhilfe Mecklenburg als Psychologin mit einer halben Stelle im Kompetenzzentrum und der Beratungsstelle für exzessive Mediennutzung und Medienabhängigkeit und mit einer halben Stelle in der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen in der HELIOS Klinik Schwerin tätig. Im Rahmen der Tätigkeit in der Mediensuchtberatung telefonische und direkte Beratung Mediensüchtiger und ihrer Angehörigen, Präventionsveranstaltungen in Schulen für Schüler, Eltern und Lehrer und in Firmen, Ausbildung von Multiplikatoren aus den Bereichen Suchtberatung, Familienhilfe, Jugendamt, Erzieher etc. zum Thema Mediensucht, Medienkompetenz und Prävention. Von Mai 2009 bis Januar 2010 in der Kurklinik Gut Holmecke (Projekt der Univita in Hemer-Ihmert) angestellt zur Erstellung eines Konzepts für die stationäre Behandlung mediensüchtiger Kinder und Jugendlicher. Seit Januar 2010 selbständig als Psych. Psychotherapeutin i.A. in der Lehrpraxis Eigen und Kleinschnittger in Hamm und als Referentin zum Thema „Mediensucht“ bei Fortbildungen, Tagungen und Präventionsveranstaltungen.
Beisitzerin

Valentina Albertini war bis 1997 in der freien Wirtschaft als Wirtschaftskorrespondentin tätig. 1997 – 2004 Studium der Psychologie an der FU-Berlin, seit 2004 ist sie als Psychologin in Berlin: Hartmut-Spittler-Fachklinik, Vivantes, tätig. Ihr Aufgabenschwerpunkt liegt neben der Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeiten derzeit in der Konzeption einer suchttherapeutischen Abteilung für medienabhängige Patienten. Seit 2004 ist sie in Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten für Psychoanalyse und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DPG) sowie Analytische Gruppentherapie (DAGG). Seit 2006 ist sie Mitglied der OPD (Arbeitskreis Sucht der OPD), seit 2008 ist sie freie Mitarbeiterin am Freud-Institut Frankfurt (im Rahmen der LAC-Studie). Sie führt Fortbildungen und Workshops in Kliniken und Fortbildungseinrichtungen zum Thema Computerspiel- und Internetsucht durch.
Beisitzer

Kai Müller, 1979 in Wiesbaden geboren studierte er nach dem Abitur ab dem Jahre 2000 Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit den Schwerpunkten klinische Psychologie und Werbe- und Kommunikationspsychologie. Seine Diplomarbeit verfasste er im Bereich der forensischen Psychologie zum Thema neuropsychologischer Indikatoren verheimlichten Wissens („Lügendetektion“). Bis 2005 arbeitete er als freier Mitarbeiter in der Wirtschaft bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Bis 2007 war er zudem als wissenschaftlicher Assistent in verschiedenen psychologischen Forschungsprojekten (z.B. Kreativitätsforschung, forensische Psychologie und Job Performance und Stressbelastung bei Ärzten) involviert. Seit Abschluss des Studiums ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ressort Forschung und Diagnostik in der Grüsser-Sinopoli-Ambulanz für Spielsucht der Universitätsmedizin Mainz angestellt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Diagnostik und Grundlagenforschung (Epidemiologie, Risikofaktoren und klinisch-psychologische Phänomenologie) verschiedener Verhaltenssüchte (insbes. Internet- und Computerspielsucht, Pathologisches Glücksspiel und Arbeitssucht). Außerdem betreibt er Forschung zu neurobiologischen Korrelaten der Internetsucht des Pathologischen (Online-)Glückspiels. Seit 2009 ist er Mitglied in der DG Sucht. Zusätzlich ist er als Dozent für Medizinische Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig, sowie als freier Dozent zum Thema Internetsucht und Pathologisches Glücksspiel an verschiedenen klinischen Ausbildungsinstituten. Darüber hinaus bietet er als freier Referent Informationsveranstaltungen, Coachings und Fortbildungen zu verschiedenen Verhaltenssüchten an.
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