Wer arbeitet mit

1. Vorsitzender

Andreas Gohlke

Andreas Gohlke, Diplom Sozialarbeiter, geb. 1965.

Ich bin verheiratet, habe ein Kind und 18 Jahre in einer Jugend- und Suchtberatungsstelle im Kreis Bergstraße gearbeitet.

Seit Dezember 2014 bin ich an der Universitätsmedizin Mainz in der Ambulanz für Spielsucht beschäftigt. Dort bin ich als Projektkoordinator für Forschung und Beratung zu pathologischem Glücksspiel in Rheinland-Pfalz zuständig. Da die Fachstellen neben dem Thema Glücksspielsucht auch bei Medienkonsum/Medienabhängigkeit beraten, ergeben sich hier interessante Forschungs- und Transfermöglichkeiten bei der Auswertung der Daten eines ganzen Bundeslandes.

1993 begann ich mich freiberuflich mit Erwachsenenbildung zu beschäftigen, im Bereich „Medienkonsum, Medienbildung und Medienkompetenz“ bin ich seit 2000 tätig. Aus den vielen Kontakten mit Betroffenen und deren Familien entstand die Idee, ein Modulsystem zum selbstbestimmten Medienkonsum zu entwickeln, mit dem ich seither in Einzel- und Gruppensettings arbeite. Das hat dazu geführt, dass ich eigene Fortbildungs- und Beratungsangebote in Darmstadt umsetze. Ich verstehe Therapie und Beratung als systemisches (Quer-)Denken und “Entwicklungslabor” für individuell nutzbare Tools und Interventionen. Neben der Beratungstätigkeit biete ich Workshops, Seminare und Vorträge für Unternehmen und soziale Einrichtungen an.

Für alle meine Tätigkeiten ist mir eine vielschichtige Vernetzung mit anderen Personen/Einrichtungen besonders wichtig.

Unter der nachfolgenden Mail-Adresse können Sie sich gerne persönlich an mich wenden.

Kontakt

 Per E-Mail     a.gohlke@fv-medienabhaengigkeit.de

 Telefonisch   0151 / 10704650

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2. Vorsitzender

Markus Wirtz

Markus Wirtz, M.A. Dipl.Soz.-Päd, Jahrgang 1983, ist Leiter der Jugendsuchtberatung der Drogenhilfe Köln gGmbH. Von 2009 bis 2015 arbeitete Herr Wirtz in der Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln und leitet dort den Arbeitsbereich „websucht.info“. Zu seinen Aufgaben gehören Fortbildungen und Vorträge, betriebliche Suchtprävention, Beratung, Methodenentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Medienabhängigkeit. Er war beteiligt an der Entwicklung des Methodenpaketes „NetBag“ der Drogenhilfe Köln und ist Mitautor des Methodenhandbuches „Let´s Play“ vom Fachverband Medienabhängigkeit.

Von 2009 bis 2014 studierte er berufsbegleitend im Masterstudiengang „Bildung und Soziale Arbeit“ an der Universität Siegen. In seiner Masterarbeit behandelte er das Thema: „Über die Diskrepanz der Prävalenz internetsüchtiger Mädchen in Deutschland und deren mutmaßlich geringer Repräsentanz im Suchthilfesystem: Erklärungshypothesen und erste Lösungsansätze“.

Zwischen 2010 und 2012 war Markus Wirtz als Lehrbeauftragter zum Thema Medienabhängigkeit an der Universität Hohenheim tätig.

Als Projektleiter des Bundesmodellprojektes „ESCapade - Hilfe bei Gefährdung durch problematische Computernutzung“ (www.escapade-projekt.de), schulte er im Rahmen der Transferphase im Jahr 2013 bundesweit Fachkräfte aus Sucht-, Erziehungs- und Familienberatungsstellen in der Umsetzung dieses familienorientierten Interventionsprogrammes.

Markus Wirtz ist seit 2009 Mitglied im Fachverband Medienabhängigkeit.

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 Per E-Mail     m.wirtz@fv-medienabhaengigkeit.de
 Telefonisch    02233 / 9944424

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Schatzmeister

Michael Dreier

Michael Dreier, Ambulanz für Spielsucht, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz

Michael Dreier ist Soziologe mit den Schwerpunkten Konsumsoziologie, Soziale Ungleichheit sowie einer Methodenausbildung im Bereich Neuer Medien und Computerspiele. In seiner Zeit an der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wurde sein interdisziplinäres Interesse weiter entfacht. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ambulanz für Spielsucht der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsmedizin  Mainz. Dort sind seine wesentlichen Aufgaben die Koordination des Projektes „EU NET ADB“. Diese Studie wird von der EU-Kommission (DG Information Society & Media) im Rahmen des Safer Internet plus Programms gefördert. Darüber hinaus ist er Koordinator der klinischen Studie STICA „Short-term Treatment of Internet- and Computer Game Addiction“ [www.stica.de]. STICA wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. In der Studie werden die genauen Wirkmechanismen und Effekte dieser speziellen verhaltenstherapeutischen Behandlung von Internet- und Computerspielsucht untersucht. Seinem Interesse an der Unterstützung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext gesellschaftlicher und medialer Veränderungen kommt er darüber hinaus mit seinem Engagement für die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) nach.

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 Per E-Mail      m.dreier@fv-medienabhaengigkeit.de

 Telefonisch    06131 / 175485

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Schriftführer

Detlef Scholz

Dr. phil. Scholz, Detlef, Jahrgang 1967, ist Pädagoge, Psychologischer Berater und Systemischer Therapeut (SG). Er leitet das Kompetenzzentrum und die Beratungsstelle für exzessive Mediennutzung und Medienabhängigkeit der Evangelischen Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern gGmbH. Neben der Beratung von Betroffenen, Familien und Paaren gehören u.a. Weiterbildungen von Suchtberatern und Präventionsfachkräften sowie von LehrerInnen und SozialarbeiterInnen und die Leitung des landesweiten Netzwerkes medienaktiv zu seinen Aufgaben. Er arbeitet als Trainer der Bundesprojekte ESCapade, SKOLL und familien stärken und ist bundesweit als Referent für den Bereich der exzessiven Bildschirmmediennutzung tätig.

Von 1988 bis 1993 absolvierte Detlef Scholz ein Lehramtsstudium für Mathematik und Physik an der Universität Rostock und der Pädagogischen Hochschule in Dresden. Bis 2009 war er als Lehrer tätig. Berufsbegleitend promovierte er an der Universität Rostock zum Thema: Entwicklung und Erprobung eines Verfahrens der pädagogischen Diagnostik für die Medienrezeption von Jugendlichen – zu Bedeutung und zum Stand von Medienkompetenz und zu pädagogischen Konsequenzen. Seit 2000 wirkt er als Referent am Landesinstitut für Schule und Ausbildung Mecklenburg-Vorpommern.

Nach einer Ausbildung zum Psychologischen Berater leitet er seit April 2009 das Kompetenzzentrum für exzessive Mediennutzung und Medienabhängigkeit in Schwerin.

2010 arbeitete er am Kompendium „Soziale Arbeit und Medien“ mit. Mit der Arbeitsgruppe Prävention des Fachverbandes Medienabhängigkeit e.V. entwickelte er den Methodenreader „Let’s play“ - zur Prävention von Medienabhängigkeit.

2010 bis 2013 bildete Detlef Scholz sich am Institut für Systemische Therapie in Berlin zum Systemischen Therapeuten weiter. 2014 erschien sein Therapiemanual „Systemische Interventionen bei Internetabhängigkeit“ im Carl-Auer-Verlag.

Detlef Scholz ist seit 2009 Mitglied im Fachverband Medienabhängigkeit.

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 Per E-Mail      d.scholz@fv-medienabhaengigkeit.de

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Beisitzer / Pressesprecher

Michael Knothe

Michael Knothe Heilpraktiker für Psychotherapie und Personal Coach CM, geb. 1970.

Michael Knothe ist für die Suchtkrankenhilfe der Caritas des Rheinkreis Neuss sowie der Fachstelle Glücksspielsucht tätig. Er ist Fachreferent in den Bereichen Fortbildung, Aufklärung und Prävention zu den Störungsbildern Medienabhängigkeit und Glücksspielsucht sowie in den Bereichen Coaching/(Mental-)Training tätig.

Ursprünglich als Projektleiter und Konzeptionist aus der IT-Branche kommend, arbeitete er bereits während seines dreimonatigen Praktikums in der Bernhard-Salzmann-Klinik Gütersloh des LWL-Verbandes Ostwestfalen-Lippe, im Sommer 2009 gemeinsam mit der dortigen therapeutischen Leitung, Frau Ulrike Dickenhorst, an ersten konzeptionellen Entwürfen zur stationären Behandlung von Medienabhängigkeit und absolvierte dort sein Praktikum in der Abteilung R1 mit dem Schwerpunkt „Behandlung pathologischer Glücksspielsucht“ unter der Leitung von Herrn Dr. Meinolf Bachmann. Von September 2009 bis März 2012 war er bei der Fachstelle Glücksspielsucht und der Fachambulanz für Suchtkranke der Caritas Sozialdienste des Rhein-Kreis Neuss GmbH tätig. Eine Hauptaufgabe dieser Tätigkeit war innerhalb eines interdisziplinären Teams die Planung, Gestaltung und Durchführung eines Beratungs- und Behandlungsangebotes für Angehörige und Betroffene mit Medienabhängigkeit bzw. „Pathologischem Internetgebrauch“, das Gruppenangebot für Betroffene „Life Reloaded“ sowie Fortbildungen, Elterntrainings und Workshops im Rahmen des Projektes „Der Kick beim Klick“ unter der Leitung von Verena Verhoeven.

Er ist seit 2009 Mitglied im Fachverband Glücksspielsucht e.V. (Fags e.V.) und im Fachverband Medienabhängigkeit e.V. und nimmt dort regelmäßig an störungsbildspezifischen Fortbildungen und Arbeitsgruppen teil. Des Weiteren nimmt er seit 2006 an ständigen Fortbildungen und Weiterbildungen in den Methoden des Coaching sowie an den Intervisions- und Supervisions-Gruppen von Chancenmanager ® in Düsseldorf  teil. Tätigkeitsschwerpunkte sind neben der Referententätigkeit die praxisbezogene Behandlung und Beratung von Sucht-kranken und manualisierte Therapieverfahren.

Kontakt

 Per E-Mail   m.knothe@fv-medienabhaengigkeit.de

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Arbeitsgruppensupervisor

Als langjähriges Vorstandsmitglied und vor dem Hintergrund der steigenden Aufgaben und Anforderungen der Arbeitsgruppen, wurde Kai Müller von der Mitgliederversammlung mit der Aufgabe der Koordination und Supervision aller Arbeitsgruppen beauftragt. In dieser Funktion ist er interner und externer Ansprechpartner für die Arbeitsgruppen, direktes Bindeglied zum Vorstand und nimmt an allen Vorstandssitzungen teil.

Kai Müller

Kai W. Müller, Jahrgang 1979, absolvierte das Studium der Psychologie mit den Schwerpunkten Wirtschaftspsychologie und klinische Psychologie. Seit deren Gründung im Jahre 2008 ist er klinischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Grüsser-Sinopoli Ambulanz für Spielsucht an der Klinik für Psychosomatische Medizin der Universitätsmedizin in Mainz. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasst er sich insbesondere mit der Erforschung von Risikofaktoren für Verhaltenssüchte, insbesondere für Internet- und Computerspielsucht, sowie das Pathologische Glücksspiel.

Kontakt

 Per E-Mail      k.mueller@fv-medienabhaengigkeit.de

 Telefonisch   T  06131 / 174039

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